Deutsch als Zweitsprache

Aufgrund der großen Heterogenität (Alter, Herkunftssprache, Alphabetisierung, Schulerfahrung...) ist in den Internationalen Förderklassen in besonderem Maße individuelles Lernen und Fördern erforderlich.

In Lerngruppen von maximal 18 SchülerInnen arbeiten die LernerInnen zwischen gemeinsamen Einführungs- und Sicherungsphasen im eigenen Lerntempo an Arbeitsplänen. Bei der Bearbeitung erhalten sie zum einen Hilfestellung durch die Lehrkräfte, zum anderen durch ihre SprachpatInnen und freiwillige HelferInnen im SLZ. Darüber hinaus gibt es Unterstützungsangebote am Nachmittag.

Den Kindern und Jugendlichen Sicherheit und Orientierung zu bieten ist ein wichtiger Grundgedanke des Unterrichts in der IFK. Unterrichtsthemen werden daher methodisch ähnlich aufbereitet (Einführung, individuelles Arbeiten an Arbeitsplänen, gemeinsames Üben, Lernstandsüberprüfung). Dies bietet den SchülerInnen zum einen Halt, zum anderen erlernen sie durch Wiederholung wichtige Lernkompetenzen, die sie für den Regelunterricht benötigen. Nicht alle IFKler haben vor dem MGM eine andere Schule in Deutschland oder ihrem Herkunftsland besuchen können.

Regelmäßige Sprachspiele sorgen für Abwechslung, helfen beim Einprägen neuen Stoffes und vermitteln hilfreiche Mnemotechniken.

Folgende Lehrwerke werden schwerpunktmäßig im DaZ-Unterricht verwendet:

·      Deutsch als Zweitsprache in Vorbereitungsklassen, Kohl Verlag

·      Hamburger ABC, Arbeitsgemeinschaft Karolinenverein

·      Phonetik-Material von Sylvia Dahmen

·      Prima Plus, Cornelsen

·      LÜK-Kästen, Westermann

·      DaZ-Lektüren verschiedener Verlage

In Zusammenarbeit mit der Stadtbücherei Monschau werden die fortgeschrittenen LernerInnen darüber hinaus zum eigenständigen Lesen deutscher Literatur in der Freizeit angeleitet.

Ankommen in Deutschland

Hilfestellung beim Ankommen in Deutschland zu geben ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt der Internationalen Förderklassen. Neben dem DaZ-Unterricht erhalten die internationalen SchülerInnen eine Stunde in der Woche Unterricht im interkulturellen Lernen. Behandelt werden Themen wie Heimat, Identität, Gefühle, soziales Umfeld, Religion, Regeln, Sitten und Bräuche. Der Unterricht basiert konzeptionell auf dem Werk "Pädagogische Arbeit mit Migranten- und Flüchtlingskindern" von Adam und Inal, erschienen im Beltz Verlag.

Darüber hinaus konnte in Zusammenarbeit mit dem Jugendpfleger der Städteregion ein besonderes Angebot geschaffen werden: Alle zwei Wochen findet eine Sprechstunde mit Herrn Chazli statt, der den internationalen SchülerInnen aufgrund seiner eigenen Migrationsgeschichte wichtige Hilfestellungen beim Ankommen in Deutschland geben kann.

 

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