Darstellen und Gestalten

Das Fach Darstellen und Gestalten ist der künstlerisch - musische Zweig des Differenzierungsbereiches der Jahrgangsstufen 8/9.

Das Fach will Wege der Verbindung und Integration  verschiedener künstlerisch- ästhetischer Ausdrucksformen unter dem methodischen Schwerpunkt der Darstellung  und Gestaltung etwa durch Bilder, szenische Umsetzung von Lyrik und Prosa,  aber auch  Visualisierungen wie Plakatgestaltungen  und Diagrammen zu komplexen Sachverhalten   aufgreifen  und ermöglicht  so  textbezogene, bildnerische,  musikalische und körpersprachliche Arbeitsweisen  im Hinblick auf  eine eigenständige und eigensinnige  Gestaltung. Der Arbeit in der Gruppe kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Im Zentrum steht das darstellende Spiel und somit setzt das Fach häufig da an, wo  die gesprochene Sprache nicht ausreicht, um  Zusammenhänge  zu vermitteln und Sinn zu stiften. Umgekehrt werden in der  Analyse via Sprache  gängige oder eingefahrene Wahrnehmungs- und Gewohnheitsmuster  analysiert, um Verbesserungen von  Lebensbedingungen vorzuschlagen und zu erproben. Themen sind hier beispielhaft  die Entstehung und der Umgang mit der Angst  über Gruselgeschichten und Horrordarstellungen oder die Raumgestaltung  der „eigenen vier Wände" oder der  Bühnenbau. Der verantwortungsvolle Umgang der Sprache ist  Gegenstand eines Unterrichtsvorhabens zum Thema „Benehmen" -  am Arbeitsplatz", wie auch  Kommunikationsstörungen  derzeit in einem Hörspiel durch gezielten Einsatz der Sprache und deren Intonation   untersucht werden. Immer   wird auch  der „Anteil des Beschauers" einbezogen, d.h.   durch Umfragen oder Vorführen sind auch  außerhalb des Unterrichtes  Wirkungsabsichten zu erproben  und  zu  verbessern.

Das Fach hat damit eine enge Verbindung mit Kunst und Deutsch, aber auch zur Psychologie,  den Sozialwissenschaften und der Geografie,  wenn es etwa um die Planung und Darstellung  einer Reise oder das Zeitempfinden und Zeitmanagement geht.

Von den Schülern wird erwartet, dass sie offen für neue Wahrnehmungsmöglichkeiten sind und die Bereitschaft mitbringen, bekannte   Ausdrucksformen  zu erweitern oder gar  zu verwerfen. Interesse am Lesen und gewisse  sprachliche  Kompetenzen vor allen Dingen im Bereich der Beschreibung und Charakterisierung   sind  Voraussetzung.

 

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