Ein Blick in unsere Internationalen Klassen

19. September 2020

Workshop für Sprachpaten

Gleich zu Beginn des Jahres ging es für unsere beiden Abiturienten Newroz und Meike stellvertretend für alle Sprachpaten nach Walberberg zum Workshop „Mit statt für! Wie kann Partizipation gelingen?". Gemeinsam mit Jugendlichen des Lise-Meitner-Gymnasiums in Leverkusen lernten  unsere Schüler Grundlagenwissen und erhielten die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch sowie zur Reflexion und Planung gemeinsamer Projekte. Ein Highlight war der Nachmittag im Hochseilgarten, in dem sich die Nerven der Kletterer der Härte der Drahtseile anpassen mussten, über welche balanciert wurde.

Weihnachtsfeier

Wie jedes Jahr feierten die internationalen Schüler mit ihren Sprachpaten, Lehrern und Betreuern Weihnachten. Neu in diesem Jahr war die Örtlichkeit: Der Tischtennisraum wurde unter der Leitung der Sprachpaten in ein internationales Café verwandelt. Dort konnte man sich an einem Buffet rund um die Welt essen. In den Klassenräumen der IFK organsierten die Paten Spieltische. Besonderer Beliebtheit erfreute sich dabei das Spiel „Looping Louie", bei welchem der Wettkampf Schüler gegen Lehrer eine kleine Traube Zuschauer anzog.

Kochbus

Besonders beliebt und immer ausgebucht war auch in diesem Schuljahr der Kochbus. Herr und Frau Chazli kochten mit Schülern der Regel- und internationalen Klassen internationale Köstlichkeiten, welche bei gutem Wetter auf dem Schulhof und bei schlechtem Wetter gleich im Bus verspeist werden konnten. Die Spielgeräte, welche Herr Woelk vom Bistum Aachen mit dem Bus zur Verfügung stellte, sorgten für bewegungsreiche Abwechslung während der Pausen.

Wie auch die anderen Aktivitäten unserer IFK und Sprachpaten, wird der Kochbus von der Stiftung Bildung im Rahmen von Chancenpatenschaften finanziell unterstützt. Wir freuen uns schon auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit im nächsten Schuljahr. Vor allem freuen wir uns, wenn viele neue EFler sich gleich zu Beginn ihrer Oberstufenzeit als Paten melden!

Sozialtraining für die internationalen Schüler

Unsere Schulsozialarbeiterin Gertrudis Lüning-Koch hat im 2. Schulhalbjahr 2019/20 verschiedene Sozialtraining-Workshops in den Internationalen geleitet. Sozialtraining ist immer auch Wahrnehmungstraining. Die Leitfragen der Workshops, wer bin ich, was macht mich aus, wer ist mein Gegenüber und was macht sie oder ihn aus, bedürfen persönlicher Antworten, um eigene Ziele besser erreichen und in Gruppen Gemeinschaft mit Gewinn erleben zu können.

Das gespiegelte Porträt

Einer dieser Workshops fand in wöchentlich wechselnden 6er-Gruppen statt. Die Lerngruppen bekamen die Aufgabe je ein Porträt von sich und den Teilnehmern in einer Gemeinschaftsarbeit zu zeichnen. Jeder Schüler gab die Zeichnung nach einer festgelegten Zeit weiter, welche die anderen Gruppenmitglieder mit ihrer Wahrnehmung der Person vervollständigen sollten. Auf diese Weise entstanden immer sechs Ansichten einer Person in einem Porträt. Zusätzlich bekamen die Schüler die Aufgabe, Fragen zu Ihrem Lebensumfeld zu beantworten und diese auf den Porträtzeichnungen zu notieren: Wie heiße ich? Wie alt bin ich? Wo komme ich her? Wo wohne ich heute? Wie heißen meine Lehrerinnen und Lehrer? 

Das Schildkrötenprinzip

Um erfolgreich zu sein, bedarf es nicht nur individueller Ziele, welche jeder Mensch sich selbst setzt, sondern besonders wichtig sind eigene Werte, denen man sich bewusst ist und zu denen man sich bekennt, welche zu einem passen und einem dann durch Dick und Dünn helfen, um nicht auf halber Strecke aufzugeben und um so erfolgreich wie möglich zu sein. Die Schildkröte als Symbol für Beharrlichkeit und langes Leben stand im Mittelpunkt dieser Werte-Workshops. Jeder Teilnehmer bekam einen Stein, den die Schüler nach ihren Vorstellungen als Phantasie-Schildkröte bemalten. Auf dem Schildkrötensteinbauch notierten die IFK-ler ihren persönlichen Leitwert. Die Kunstwerke geben einen guten Einblick auf die ernsthafte und wachsende Begeisterung der Lerngruppen, sich mit tieferen persönlichen Motiven zu beschäftigen und diese als wertvoll und kraftspendend für ihre Lern- und Lebenswelt zu erkennen. 

Lü-Ko und Pi


 Im Sinne der besseren Lesbarkeit ist die männliche Form für alle Geschlechter gewählt.

 



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