Skifahrt nach Mallnitz

17. Februar 2019

Skifahrt mit dem „Coco Jamboo“ im Blut
Bericht von Nina Hoppe

Am Freitagabend haben sich alle am MGM versammelt und ihre Koffer in die beiden Reisebusse geladen. Nach der Verabschiedung von den Familien machten sich die Busse auf den Weg durch die Nacht, die Aufregung aller Reisenden war nicht zu überhören.
Es war noch dunkel, als wir am nächsten Morgen in der Unterkunft „Bichlhof“ ankamen. Gegen Mittag erst konnten wir unsere 4er, 6er und 8er-Zimmer beziehen. Wir nutzten die freie Zeit nach dem Frühstück, um trotz großer Müdigkeit die Aufenthaltsräume, die nähere Umgebung und den benachbarten Billa zu erkunden.
Am nächsten Morgen wartete nach dem Frühstück um 7.15 Uhr im Skikeller die erste Herausforderung: alle SchülerInnen und SkilehrerInnen haben sozusagen gleichzeitig ihre Skischuhe angezogen und ihr Material aus dem Skikeller geholt, um dann mit dem Bus zum Skigebiet „Ankogel“ zu fahren.
Bevor wir mit unserer Skigruppe zum ersten Mal die Piste runterfahren durften, mussten wir uns aber erstmal aufwärmen. Herr Kirch ging dabei mit der kompletten Stufe auf „Bärenjagd“. Dabei war Herr Kirch der Bär und wurde am Ende natürlich auch mit zur Verfügung stehender „Munition“ (Schnee) erlegt. Für viele waren es die ersten Versuche auf Skiern, die dann unter Anleitung unserer SkilehrerInnen folgten.
Zum Mittagessen trafen sich dann alle auf der Alm direkt an der Piste und es hat gut geschmeckt, was wir nicht erwartet hatten.
Nachmittags folgte direkt die zweite Skieinheit und um 15.30 Uhr ging es dann mit dem Bus wieder zur Unterkunft. Der Kampf um die Duschen wurde eröffnet! Nach einem Spieleabend war um 22 Uhr schon Nachtruhe, denn der zweite Skitag wartete.
Das Wetter war stürmisch, sodass sich am zweiten Tag nur die wirklich „Fortgeschrittenen“ von der gemütlichen, kurzen Piste im Tal mit der Gondel auf den Ankogel rauftrauten. Frau Hollands, die an diesem wie an jedem Abend mit einem Pokal und einer gemeinsamen „Rakete“ den „Helden oder die Heldin des Tages“ ehrte, bekam viele Nominierungen mitgeteilt. Gerade an den ersten Tagen gab es nämlich viele Gelegenheiten, gestürzten SkifahrerInnen zur Seite zu stehen und Mut zuzusprechen. Mit einem Musikquiz endete der zweite Skitag.
Da am dritten Skitag statistisch gesehen die meisten Unfälle passieren und das Wetter miserabel war, sind wir am Dienstag schon nach dem Mittagessen wieder in die Unterkunft zurück gefahren. An diesem Tag stand auch die von vielen gefürchtete „große Zimmerkontrolle“ an. Zum Glück musste aber niemand eine pädagogisch wertvolle Aufgabe (in Schülersprache „Strafe“) erledigen.
Der Mittwoch, der vierte Skitag, war wahrscheinlich für viele das größte Highlight der Skifahrt: es war Gletschertag! Bis zum „Mölltaler Gletscher“, einem 3000er-Skigebiet, das auch Trainingsgebiet der österreichischen und deutschen Nationalmannschaften im Ski Alpin ist, dauerte die Busfahrt ganze 35 Minuten. Mit einer Zahnradbahn und kleinen Sechser-Gondeln fuhren alle zur Bergstation hinauf, wo uns leider erstmal noch schlechtes Wetter erwartete. Dies machte die Abfahrt für alle Anfänger zu einer Herausforderung und erschwerte das Bezwingen der relativ steilen roten Piste. Nachdem sich auch noch eine von uns verletzt hatte, entschlossen sich viele, schon nach dem Mittagessen kein Ski mehr zu fahren. Das Wetter hat sich aber gegen Nachmittag deutlich verbessert, sodass der Ausblick auf die Berge, den Gletscher und das Tal wunderschön war und die Skifahrer schwärmend von der Piste kamen.
Von den Lehrern gab es am Abend viel Lob und eine Klassen-Olympiade mit verschiedensten lustigen Disziplinen.
Das „Kaiserwetter“ blieb uns an den beiden restlichen Skitagen treu: es war sonnig und warm. Die meisten Skigruppen fuhren nach einem kurzen Einfahren an den Anfängerhängen mit der großen Gondel zum Ankogel rauf. Viele trauten sich an die Talabfahrt, die auch „schwarze“ Pisten beinhaltete. Auf der Fackelwanderung, die wir am Abend durch Mallnitz machten, wurde viel erzählt.
Am allerletzten Skitag durfte sich jeder nochmal seiner persönlichen Herausforderung stellen. Für meine Skigruppe bestand diese darin, dass mitten an einem steilen Hang der Schlepplift stehen geblieben war. Wir mussten also teilweise die sehr steile Liftspur runterfahren!
Das abschließende freie Fahren in Zweier-oder Dreiergruppen am Tellerlift oder Ankerlift im Tal machte vielen besonders viel Spaß, sodass die Abgabe des Skipasses vielen schwer fiel.
Nach dem Kofferpacken gab es am letzten Skitag noch einen Diskoabend. Der Essensraum wurde mit Diskokugeln, Lichterketten und Knicklichtern zur Tanzfläche umgewandelt und die DJs spielten Charts und kölsche Party-Hits. Auch dieser Abend war besser als vermutlich von den meisten erwartet. Herr Kirch schickte alle singend ins Bett: „Aija ja coco jamboo!“
Samstag, der 16.2., war der Tag der Abreise: nachdem die letzten Koffer gepackt, die Zimmer kontrolliert und die Frühstücks-Brötchen verschlungen waren, wurden die Busse wieder mit allem Gepäck beladen und bei frühlingshaften Temperaturen ging es zurück in die Eifel.
Fazit: Die Skifahrt war ein voller Erfolg, wenn man von den Verletzten und dem schlechten Wetter an den ersten Skitagen absieht, dann fällt auf, dass sich viele neue Freundschaften zwischen den Klassen gebildet haben und alle auf der Stufenfahrt viel gelernt haben und persönliche Erfolgserlebnisse gehabt haben.




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